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Brainmapping (QEEG) und Neurofeedback zur Diagnostik und Therapie von Aufmerksamkeits-, Lern- und emotionalen Problemen


Artikel NeuroRegulations Poster - QEEG und Neurofeedback




Neurofeedback oder passt die Aktivierung des Gehirns zur Aufgabe?


Neurofeedback, eine Form von Biofeedback für das Gehirn, ist besonders in den USA schon seit längerem am Gesundheitsmarkt. Inzwischen gibt es auch schon vielversprechende Studien von berühmten Organisationen wie dem NIH (National Institut of Health), um die Effektivität von Neurofeedback zu untersuchen.
Was ist nun Neurofeedback eigentlich? Was muss man sich darunter vorstellen? Neurofeedback ISF neurofeedback abstract Poster ISF neurofeedback




ADS, ADHS - was bedeutet das?


ADS ist eine Abkürzung für die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Dies ist im Grunde keine neue Erkrankung, legt doch das Buch vom Struwwelpeter ein beredtes Zeugnis davon ab. In diesem Artikel finden Sie häufige Fragen und meine Antworten. ADS, ADHS - was bedeutet das?




Lösungsorientierte systemische Kinder- und Jugendlichentherapie und Familienbrett


Wir alle leben immer in einem bestimmten Kontext, einem sogenannten System. Für Kinder sind diese Systeme die Familie, die Schule, die verschiedenen Sportgruppen, die Nachbarschaft… Kinder beginnen von der ersten Stunde an, in Kontakt zu gehen und mit der Umwelt zu interagieren. So kann ein Kind die Umwelt beeinflussen, indem es lächelt oder schreit oder die Augen schließt oder die Hand ausstreckt. Die Erwachsenen können in verschiedenster Weise darauf reagieren oder auch selbst Kontakt initieren. All die Handlungsfreiräume zu entdecken auch wahrzunehmen, und so das eigene Leben zu gestalten bzw. das der Familie und der Kinder gut im Blick zu haben, darin unterstützt die systemisch-lösungsorientierte Kinder- und Jugendlichentherapie. Ergänzt wird der systemische Ansatz durch die Arbeit mit dem Familienbrett. Hierzu muss man sich ein Holzbrett vorstellen, auf dem von einer Person, z.B. der Mutter ein bestimmtes Problem oder eine Konstellation angeschaut werden. Zu Hilfe genommen werden nur kleine Holzfiguren oder Tiere. Es ermöglicht oft durch einen Perspektivenwechsel eine neue Sichtweise auf ein Problem und erhöht die Handlungsmöglichkeiten spielerisch. Kinder können eine solche Arbeit manchmal ganz intuitiv verstehen. Beispielsweise verstand ein 10j jähriger Junge sofort, wer er sein sollte auf dem Brett und wechselte spontan die von der Mutter gewählte noch relativ kleine Figur durch eine größere aus. Er nahm sich also schon als größer wahr als er von der Mutter in diesem Moment gesehen wurde. Auf dem Familienbrett können möglicher Lösungen schon mal versucht und gefühlt werden.




Beruhigungsatmung


Atmung ist eine unserer wichtigsten Funktionen und doch werden wir uns nur selten bewusst, wie wir atmen, wenn wir uns nicht gerade ängstigen und die Atmung bemerken. Beruhigungsatmung




Stress bei Kindern


Nie hatten Kinder eine Bedeutung wie heute als „Wunschkinder“, Einzelkinder, einzig stabile Bezugspersonen bei wechselnden Partnerschaften der Eltern. Diese Position bedeutet oft eine große Bürde für die Kinder- alle Erwartungen an die nächste Generation als einzelner erfüllen zu sollen, immer neue Beziehungen zu neuen Partnern der Eltern aufzubauen, Trennung von geliebten Personen zu verarbeiten… Stress bei Kindern




Eisenmangel und Vitamin D Mangel, häufig unerkannt und doch relevant


Eisenmangel und Vitamin D Mangel In Wachstumsphasen liegt sehr häufig ein Eisenmangel und/ oder ein Vitamin D Mangel vor, daher bei Blutabnahmen immer Ferritin und Vitamin D mitbestimmen lassen, wobei auch niedrig normale Werte klinische Relevanz besitzen können. Bei dem Eisenmangelsyndrom handelt es sich um eine Häufung von unspezifischen Symptomen, die bei einem tiefen Ferritinwert (Eisenspeicher) und gleichzeitig normalem Blutgehalt (Hämoglobin) auftreten. Eisenmangel zeigt sich an folgenden Symptomen: • Konzentrationsstörungen • Erschöpfungszustände • depressive Verstimmungen (reduzierte Serotoninbildung) • Kopfschmerzen • Nackenverspannungen • Schlafstörungen • Schwindel • Haarausfall. Tritt zusätzlich eine Blutarmut (Anämie) auf, spricht man von einer Eisenmangel-Anämie. Dies kann dann zu reduzierter körperlicher Belastbarkeit und Kurzatmigkeit führen. Ebenfalls liegt ein Vitamin D- Mangel sehr viel häufiger vor als angenommen (bitte auch niedrig normale Werte behandeln lassen). Die Symptome können sein: reduzierte Konzentration, Müdigkeit, schlechte Stimmung, Stimmungslabilität, reduzierte Belastbarkeit, Infektanfälligkeit u.ä. Häufig müssen auch vorübergehend Eisen und Vitamin D substituiert werden, um die Kinder oder Jugendlichen schnell wieder in eine bessere körperliche und psychische Verfassung zu bringen.




Kybernetische Methode (KYM)


Der Begriff Kybernetik leitet sich ab von dem griechischen Wort kybernetes und das bedeutet "Steuermann" eines Schiffes. Kinder können im Umgang mit ihrem Körper aber auch beim Lernen ihr eigener „Steuermann“ werden, d.h. zielstrebig ihr Handeln und Lernen selbst lenken. Dazu leitet sie die Kybernetische Methode an. Kybernetische Methode




Brainspotting- was ist das eigentlich?


Es handelt sich um eine Therapiemethode, die auf der Regulationsfähigkeit des Gehirns basiert und es ermöglicht, bisher unverarbeitete Erfahrungen zu verarbeiten. Dadurch treten die Gefühlszustände, die zu diesen alten Erfahrungen gehören, im Hier und Jetzt nicht mehr unkontrolliert auf. Gefühlszustände können sein: Ängste wie Prüfungsangst oder Angst vor Spritzen oder vor dem Alleinsein oder Panikzustände oder Unlust, Abneigungen, Unwohlfühlen in bestimmten Situationen, bestimmte Aktivitäten einfach nicht ausführen können, Blockaden, auch im Sport und vieles mehr… Immer wenn die Gefühle einer Situation nicht angemessen sind, kann es sein, dass unverarbeitete Erfahrungen im Hintergrund noch wirksam sind. Ebenfalls können beispielsweise frühe Trennungserfahrungen dazu führen, dass Kinder auch noch im Schulalter plötzlich ganz woanders zu sein scheinen oder extreme Leistungsschwankungen haben, d.h. beispielsweise manchmal schwierige Rechenaufgaben lösen können, dann wieder ganz Einfaches nicht zu bewältigen scheinen. Unverarbeitete Erfahrungen (dies wird auch manchmal Trauma genannt) entstehen, wenn z.B. ein Kind von der Entwicklung her in einer bestimmten Situation überfordert ist wie es im Zusammenhang von schweren, langen Geburten vorkommen kann oder bei Krankenhausaufhalten im frühen Kindesalter oder in der Schule bei überforderndem, abwertendem Verhalten der Lehrperson oder durch Unfälle und Verletzungen. Brainspotting wurde von einem erfahrenen Psychotherapeuten in New York „entdeckt“, der vertraut war mit EMDR (einer oft erfolgreichen Traumatherapiemethode) und somatic Experiencing (einer körperbetonten Therapiemethode) und entdeckte, dass das Sprechen über frühere Ereignisse oft mit bestimmten Augenpositionen einhergeht. Er ließ dann seine Patienten diese Augenpositionen behalten und ´bemerkte, dass das Gehirn dann oft zu einem Gefühlszustand im Hier und Jetzt alte Bilder dazu sortiert und ihnen damit einen Kontext gibt. Beispielsweise tauchte bei einer 15-jährigen Patientin, die unter so großer Matheprüfungsangst litt, dass sie nur in einem Einzelraum überhaupt Mathearbeiten schreiben konnte, das Bild auf, wie sie als Drittklässlerin von der Lehrerin an die Tafel gerufen wurde und eine Matheaufgabe nicht lösen konnte und dafür geschimpft und degradiert wurde. Nachdem sie das vor ihrem inneren Auge sah, fand das Gehirn eine Möglichkeit zu erkennen, dass sie jetzt älter war und die Aufgaben lösen konnte und seither kann sie ihre Mathearbeiten im Klassenzimmer schreiben. Ein anderes Mädchen war im Alter von einem Jahr eine steile Treppe hinuntergestürzt, nach Brainspotting träumte sie diesen Sturz in allen Details, was wiederum mit Brainspotting verarbeitet werden konnte, seither ist ihr ständiges Träumen im Unterricht mit langsamer Arbeitsweise viel besser geworden. Ein 12-jähriger Junge hatte große Unlust zu lesen, weil sein Lesestart sehr schwierig gewesen war, er aber jetzt eigentlich passabel lesen konnte. Durch Brainspotting konnte er seine Leseblockade überwinden und ist jetzt stolzer Leser. Kleinere einmalige Erlebnisse können oft in einer kurzen Sitzung, auch im Zusammenhang mit Neurofeedback aufgelöst werden. Wenn man dann nach einer Woche nachfrägt, kommt häufig als Antwort, daran habe man gar nicht mehr gedacht. Dokument




Was ist Entwicklungsheilkunde?


Entwicklungsheilkunde ist eine neue Fachrichtung in der Heilkunde, die davon ausgeht, dass unsere menschliche Entwicklung bereits vor der Geburt beginnt und die ersten Lebensjahre uns in besonderer Weise prägen. Das bedeutet, hier werden die Muster für unser späteres Leben geformt. Um gesunde, heile Muster zu entwickeln, ist es wichtig, dass Eltern ihr Kind in einer angemessenen Weise unterstützen, dass sie es nähren und pflegen nach den Bedürfnissen des Kindes, dass sie dem Kind helfen, mit den Emotionen konstruktiv umzugehen, dass sie ein sicherer Hort für ihr Kind sind. Aus Studien zu „adverse childhood experiences (Kindheitstraumata)“ weiß man, dass Kinder physisch und emotional vernachlässigt sowie physisch, psychisch, emotional und sexuell missbraucht werden können und dass all dies Auswirkungen auf das spätere Leben hat. Dies hat einerseits zum Begriff „developmental trauma (Entwicklungstrauma)“ geführt, der vor allem bei Erwachsenen verwendet wird. Andererseits hat es unsere Sinne geschärft, auch auf kleinere „adverse childhood eperiences“ zu schauen wie beispielsweise Schocksituation der Mutter in der Schwangerschaft, eine schwere Geburt, frühkindliche Trennungssituationen durch Krankheiten oder Umstände, Unfälle, Verletzungen und Erkrankungen des Kindes oder der Eltern, Verlust einer Bezugsperson oder von geliebten Tieren, Trennung der Eltern. Immer wieder stellen wir fest, dass solche Erlebnisse oder Ereignisse die Kinder überfordern und von ihnen nicht verarbeitet werden können. Da wir auf Weiterleben programmiert sind, entwickeln sich Muster, die zu diesem Zeitpunkt dem Kind helfen, mit der Schwierigkeit umzugehen und es schützen, aber später dann zu Aufmerksamkeitsproblemen, Tics, Langsamkeit, Ängsten, Zwängen, Schlafproblemen, Interaktionsproblemen, erhöhter Impulsivität, Wutanfällen, übertriebener Schüchternheit, Trennungsängsten, Suchtverhalten usw. führen können. Wenn wir von den Schwierigkeiten im Hier und Jetzt ausgehen, den unangenehmen Gefühlen oder Blockaden oder emotionalen Ausbrüchen, die in bestimmten Situationen getriggert werden, kann unser Gehirn in der Regel den Zusammenhang bewusst oder unbewusst herstellen zu den ursprünglich überfordernden Situationen. Es gibt dafür viele verschiedene Methoden und Ansätze, mit denen wir uns beschäftigt haben und die wir immer weiter entwickeln und je nach Symptomen und Geschichte anwenden bzw. zeigen. Je früher wir dem Gehirn helfen, die überfordernden Erfahrungen in einem Kontext abzuspeichern, desto eher werden sie im täglichen Leben nicht mehr störend wirksam und die Entwicklung nimmt wieder einen entspannten Verlauf. Schön ist, wenn auch die Eltern mehr Bewusstsein für ihre eigene Verletztheit entwickeln und als Erwachsene ihre inneren Kinder begleiten und ihnen beistehen, so können sie auch ihre tatsächlichen Kinder noch bewusster und angemessener begleiten und sie unterstützen in ihrer Entwicklung und für alle kann Heilung geschehen. Von daher haben wir den Begriff Entwicklungsheilkunde für unsere Art der Therapie gewählt. Er muss nicht auf die Kinder beschränkt bleiben, sondern in jeden Lebensalter ist Entwicklung und Heilung möglich. Artikel
Developmental medicine - a new Concept (PDF)





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